Wohnen ist ein Grundbedürfnis aller Menschen

Wohnen ist ein Grundbedürfnis aller Menschen, aber die Einkommen halten mit den steigenden, und in den Städten regelrecht explodierenden, Mieten nicht mit. Es ist jedoch keine Naturgesetzlichkeit, dass Wohnen, zumal in den Städten, immer unerschwinglicher wird. Es ist vielmehr Ausdruck davon, dass Hauseigentümer, Miethaie, Immobilienfirmen, Spekulanten, Baukonzerne und Banken satte Gewinne auf Kosten der einfachen Menschen machen. Dem gilt es denn auch breit gefächert entgegenzusteuern und mit einer echten und ausreichenden sozialen Wohnbauoffensive zu verbinden. Ein solcher sozialer Wohnbau ist vorrangig sowohl aus öffentlichen Mitteln zu tragen, wie durch eigene Träger und eigenes Personal des öffentlichen Sektors zu leisten. Denn öffentliche Gelder brauchen nicht privaten Profiten zu dienen. Ein derartiger kommunaler Wohnbau unterbindet aber nicht nur Privatprofite (sowie die grassierende Korruption und den allgegenwärtigen Betrug), sondern kommt auch steuerlich günstiger. Er ermöglicht darüber hinaus eine städtische Beschäftigungsoffensive, die gezielt Menschen ausbilden und einstellen kann, nicht zuletzt auch jene, die aktuell am Arbeitsmarkt nicht unterkommen.

Der KSV-KJÖ Innsbruck und der KSV-KJÖ Linz haben deswegen im März/April gemeinsam mit KOMintern eine Petition zum Thema Wohnen an die AK gestartet. Wir richten unsere Forderungen und Anliegen an dieses Gremium um politischen Druck aufzubauen. Die Wohnpetitionen umfassen u.a. die Themen der Rücknahme des erschwerten Zugangs zur Mietzinsbeihilfe in Innsbruck, gegen die der KSV Innsbruck bereits im Gemeinderat protestiert hat. Denn diese Nouvelle triff vor allem Studierende, da eine Anrecht auf diese Beihilfeleistung erst nach drei Jahren, also genau der Dauer eines Bachelors eintritt. Außerdem wird der Bau und die Sanierung von Studierendenheimen durch die öffentliche Hand gefordert, statt Luxuswohnheime für wenige u.v.m.